
14.07.26 –
In den vergangenen Wochen ist es im Freizeitpark Kräwinklerbrücke teilweise zu erheblichen Vandalismusschäden gekommen. Gleichzeitig wurde auch auf kommunalpolitischer Ebene verstärkt über die finanzielle Situation der Arbeit Remscheid gGmbH gesprochen. In den vergangenen Jahren haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verschlechtert. Rückläufige Fördermittel sowie wetterbedingte Schwankungen bei den Besucher*innenzahlen belasten die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Arbeit Remscheid gGmbH erheblich. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt daher für die heutige Sitzung des Sportausschusses, dass die Stadt Remscheid den Betrieb über die Sommerferien sichert – und zwar ohne die Einführung von Eintrittspreisen. Für die Zeit danach strebt die Fraktion einen städtischen Zuschuss in Höhe von drei Euro pro Gast beziehungsweise Besucher*in an.
David Schichel, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt dazu:
„Die aktuelle Situation rund um den Freizeitpark zeigt deutlich, dass Vandalismus im wahrsten Sinne des Wortes Dinge kaputt machen kann, und zwar mehr als nur Gegenstände. Klar, auch ohne die Vandalismusfälle gäbe es heute finanzielle Probleme. Dennoch haben diese Vorfälle das Fass zum Überlaufen gebracht. Das hat nichts mit Spaß oder einem harmlosen Streich zu tun. Die mutwillige Zerstörung fremden Eigentums nehmen wir nicht hin. Und wir lassen uns von solchen Leuten auch nicht unseren Freizeitpark kaputt machen.
Gerade an heißen Tagen zeigt sich der besondere Wert dieser Anlage. Der Freizeitpark Kräwinklerbrücke ist das einzige verbliebene und für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbare Angebot, um sich während der derzeitigen Hitzeperioden im öffentlichen Raum abkühlen zu können. Er ist daher ein wichtiger Bestandteil der städtischen Daseinsvorsorge. Genau deshalb muss die Stadt den Betrieb über die Sommerferien sicherstellen.
Wenn es nach uns GRÜNEN geht, geschieht dies ohne die Erhebung von Eintrittspreisen. Viele Remscheiderinnen und Remscheider sind finanziell ohnehin bereits an ihrer Belastungsgrenze. Eintrittspreise würden insbesondere Menschen mit geringem Einkommen und Familien zusätzlich treffen. Zudem besteht die Gefahr, dass sich Besucher*innen stattdessen auf die umliegenden Waldgebiete verteilen. Dies könnte zu erheblichen Belastungen für die dortigen Natur- und Landschaftsschutzgebiete führen.“
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Marvin Schneider
Fraktionsgeschäftsführer
Telefon: 02191 / 73403

Niklas Geßner
Referent für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit