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Die Altersgerechte Stadt Remscheid

initiiert in allen Stadtteilen eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen für ältere Menschen

befördert eine Durchmischung der Stadtteile mit verschiedenen Generationen

erhält den Dialog zwischen den Generationen mit kulturellen, intellektuellen, sportlichen und bürgerschaftlichen Angeboten aufrecht

stärkt und fördert das bürgerschaftliche Engagement gerade der Älteren

nimmt bei der Gestaltung der Stadtteile auf die Belange Älterer Rücksicht, z.B. mit Sitzgelegenheiten, entsprechenden Freizeitangeboten, abgesenkten Bürgersteigen

gibt Impulse für mehr Barrierefreiheit im Wohnungsbau

Für die Altersgerechte Stadt Remscheid

Bibiana Martz: „Remscheid muss sich stärker auf seine älteren Einwohnerinnen und Einwohner einstellen.“

Während die Werbung die Älteren längst als Zielgruppe entdeckt hat, tut sich die Wirtschaft in Remscheid noch recht schwer mit Angeboten, die die Belange und die Wünsche der Generationen ab 60 berücksichtigen. In der Seniorenwirtschaft liegt ein interessantes Betätigungsfeld für Unternehmer, Immobilieneigentümer und den Einzelhandel.

Mit den Ansprüchen und Bedürfnissen Älterer entstehen neue Arbeitsplätze und Arbeitsformen: in der Altenpflege, in haushaltsnahen und anderen Dienstleistungen.

Aber auch an die Stadtentwicklung richten sich neue Anforderungen: Leitstreifen für Seheingeschränkte, abgesenkte Bürgersteige, niedrige Buseinstiege – sowie andere Hilfsmittel sollen älteren Menschen vor allem eines ermöglichen: Selbstständigkeit.

Das deckt sich mit dem Wunsch der allermeisten, die auf die Befragung der Stadt Remscheid „Wünsche an ein Wohnen und Leben im Alter“ geantwortet haben. Sie wollen so lange wie möglich in ihren eigenen Wohnungen, in ihrer Umgebung, in ihrem Stadtteil bleiben. Übersetzt in konkretes stadtentwicklungspolitisches Handeln heißt das: Wohnortnahe Versorgung, keine Bettenburgen fern ab.

B90/ DIE GRÜNEN unterstützen den Wunsch Älterer nach möglichst langem Aufenthalt in der eigenen Wohnung. Zur Würde des Alterns gehört Selbstständigkeit. Dies legt nahe, dass in den Stadtteilen, bei den Menschen die erforderlichen Dienstleistungen vorgehalten werden.